Gerichtsstraße 2, 46236 Bottrop
Schon jetzt würde ich den Zwang, zum alten Diktat mit Magnetband zurückkehren zu müssen, als Lebenskatastrophe empfinden: Die Speicherung der Fon- und Textdatei ins Netz mit der Möglichkeit, daß jede Mitarbeiterin nach Abschluß eines Diktates an einem dafür eingerichteten Arbeitsplatz flexibel sofort mit der Bearbeitung beginnen kann, auf deren Notwendigkeit durch ein sich öffnendes Fenster am Bildschirm hingewiesen wird, stellt eine beachtenswerte Komfortsteigerung dar, da in meiner Kanzlei in zwei Etagen gearbeitet wird und mit dem alten System zunächst einmal mehrere Diktate auf ein Band gesprochen wurden, bevor die Mitarbeiterinnen um Abholung des Bandes mit dem Aktenstapel gebeten wurden.
Die sich aus dem neuen System ergebende Kontinuität der Abarbeitung von Diktaten ist mit diesem Spracherkennungssystem unschlagbar. Unübertroffen auch die Idee, die Aufnahme des gesprochenen Wortes in „Anweisung“ und „Diktat“ aufzuteilen. Im Zusammenhang mit Diktaten zur Umsetzung in Schriftstücke erfolgen laufend Verfügungen an Mitarbeiter, die nicht in geschriebenen Text umzusetzen sind. Dieser Grundanforderung für den diktierenden Rechtsanwalt und Notar wird durch die Aufteilung entsprochen.






